Selbstführung · Würde · klare Beziehungen

Du merkst, dass etwas nicht stimmt. Und gehst trotzdem darüber hinweg.

Verbunden bleiben, ohne dich zu verlieren.

Ich begleite Frauen, die sich besonders dann selbst aus dem Blick verlieren, wenn andere wichtig werden.
Damit du früher erkennst, was in dir passiert – und wieder bei dir bleiben kannst, ohne dich hart machen zu müssen.

 

Katrin Kurtz · Kaufering · online · persönliche 1:1-Begleitung

Jetzt gerade

Und hinterher fragst du dich, warum.

Du gehst das Gespräch noch einmal durch.

Fragst Dich, ob du zu hart warst oder zu viel wolltest.
Ob sie es krummgenommen hat. Ob du es anders hättest sagen sollen.
Oder warum du schon wieder Ja gesagt hast.

Dabei hast du es vorher gespürt.

Nur war da etwas schneller als deine Entscheidung.

Das kennst du

Du weißt, was du brauchst.

Aber im entscheidenden Moment
gehst du darüber hinweg.

„Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes sagen.“ oder „Eigentlich wollte ich heute nur an mich denken.“ Oder sogar: „Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was ich brauche.“

Und manchmal klingt es auch so:

„Aber das ist ja nicht so schlimm.“
„Dafür habe ich gerade keine Zeit.“

Du passt dich an.
Du hältst Verbindung.
Und verlierst dich dabei ein Stück mehr.

Nicht laut.
Nicht dramatisch.

Sondern leise.
Und immer wieder.

Was wirklich passiert

Das Problem ist selten zu viel Gefühl.

Viele Frauen, die als „zu sensibel“ gelten, haben früh etwas anderes gelernt:
sich selbst zu verlassen, um verbunden zu bleiben.

Deshalb fühlt sich Fürsorge für andere selbstverständlich an.
Für dich selbst dagegen oft egoistisch.

DER MOMENT

Es gibt einen Moment, in dem du es merkst.

Wenn du Ja sagst –
und innerlich schon zurückgehst.

Wenn du erklärst,
statt einfach bei dir zu bleiben.

Wenn du spürst,
dass etwas nicht stimmt –
und trotzdem weitermachst.

Und genau dort
beginnt Veränderung.

Warum passiert mir das immer?

Warum verliere ich mich immer selbst, sobald andere wichtig werden?

Weil du irgendwann gelernt hast, Verbindung zu sichern,
indem du dich selbst zurückstellst.

Nicht bewusst. Sondern so selbstverständlich,
dass du es heute oft erst hinterher bemerkst.

Genau hier setzt meine Arbeit an.

Meine Arbeit

Du erkennst,
was bisher schneller war als deine Entscheidung.

Ich mache sichtbar, wo du dich selbst verlässt und was in diesem Moment in dir passiert.

Was bisher automatisch ablief, wird wahrnehmbar.
Und was du wahrnehmen kannst, kannst du wieder führen.
So entsteht etwas Entscheidendes:

Du hast wieder eine Wahl.

Was sich verändert, ist selten laut:

Du legst auf und musst das Gespräch nicht mehr im Kopf nachverhandeln.
Du sagst Nein und der Satz steht – ohne die drei Erklärungen dahinter.
Du merkst mitten im Gespräch, dass du dich verlässt. Und kannst zurückkommen.

Du bleibst du. Auch wenn du liebst.

Den Mechanismus zu verstehen, ist der Anfang.

Entscheidend wird es dort, wo du ihn in dem Moment bemerkst, in dem er passiert – nicht erst hinterher.

Genau dabei begleite ich dich.

„Vorher habe ich nach jedem Familienbesuch zwei Tage gebraucht, um wieder bei mir zu sein. Beim letzten Mal bin ich früher gegangen. Ohne Erklärung, ohne schlechtes Gewissen. Das war neu.“

Angelika, 47

Klarheit

Was diese Arbeit braucht: Ehrlichkeit mit dir selbst.

Die Bereitschaft hinzuschauen, wenn du merkst, dass etwas in dir nicht zusammenpasst.

Neugier auf das, was hinter deinen automatischen Antworten liegt.

Und den Mut, deiner eigenen Wahrnehmung wieder Gewicht zu geben.

Du musst keine fertigen Antworten mitbringen.
Du darfst unsortiert sein.

Was ich dir nicht abnehme: deine eigene Antwort.

Ich kann fragen, spiegeln und den Prozess führen.
Aber ich werde dir nicht sagen, was für dich richtig ist.

Du solltest bereit sein, dich selbst ernst zu nehmen – auch dort, wo es unbequem wird.

Genau daraus entsteht Veränderung.

„Nach unserem letzten Treffen hat sich so einiges sortiert. In mir bewegt sich gerade so viel. Es entstehen ganz neue Energien und Wendungen. Ich beginne, mich wieder zu finden. Ich lasse noch nachwirken und spüre hin.“

Michaela, zwei Tage nach einer Sitzung

Der erste Schritt

Wann hast du dich selbst
zuletzt wirklich gespürt?

Du musst dich nicht zwischen dir und anderen entscheiden.
Du darfst lernen, beides gleichzeitig zu sein: verbunden – und dir selbst treu.

Wenn du merkst,
dass sich etwas in dir bewegt,
ist das der Anfang.

Nicht mehr.
Aber auch nicht weniger.

 

Eine Nachricht ist schon eine Entscheidung.
Nicht für mich. Für dich.

 

Du musst nicht wissen, was du schreiben sollst. Ein paar Sätze genügen, auch unsortierte.
Ich lese sie und melde mich persönlich.

 

Und wenn du noch nicht so weit bist:
Bleib in Verbindung. Ein bis zwei Mal im Monat ein Gedanke, der trägt.